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Die
Philosophie lebender Systeme (=PhilS)
beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen und menschlichen Systemen höherer Ordnung. Ein lebendes System hat eine offene Grenze. Es ist begrenzt und offen. Es hat einen Stoffwechsel und es wächst. Wachstum ist eine Form der Bewegung. Das Handeln lebender Systeme wird von zwei Kräften getrieben: Selbsterhaltung und Selbstentfaltung. Überleben und Ausbreitung, Wachstum. Diese Verhaltensziele sind genetisch gespeicherte Programme, die Software, die zielprogrammiert ist. Das Hirn des Menschen ist ein Organ wie die Leber oder die Lunge. Es hat bestimmte Aufgaben. Seine Aufgabe im Zusammenhang mit den genetisch programmierten Verhaltenszielen liegt darin, das Verhalten zu optimieren, die Ziele schneller zu erreichen. Dazu kann es Daten speichern, Begriffe bilden, Ideen entfalten, Sprache entwickeln und kommunizieren, Daten austauschen. Über derartige Fähigkeiten verfügen bereits höhere Säugetiere. Diese Fähigkeiten haben sich in einer Evolution entwickelt, die sich beim Menschen fortsetzt. Die Mittel der Evolution sind:
- Überproduktion von Nachkommen und
- Selektion, Eliminierung der weniger Lebenstüchtigen.
Beim Menschen sind das:
- die stetig anwachsende Bevölkerung des Planeten Erde mit Menschen und
- der Kampf der Völker, die Kriege, die Wirtschaftskriege.
Erst die Fähigkeit des Menschen, seine Ideen, seine geistigen Daten hirnextern in Büchern, auf Disketten und Festplatten zu speichern, ist eine menschenspezifische Errungenschaft der Evolution, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Die wissenschaftliche Methode der Theoriebildung und der Verifikation/Falsifikation ist die Fortsetzung der Evolution beim Menschen. Waffenproduktion und Kriege sind zur Fortsetzung der Evolution beim Menschen nicht mehr erforderlich. Sie sind überflüssig geworden. |